Monferrato / Piemonte: Consorzio di Tutela Dolcetto d'Ovada

Die Landschaften des Basso Monferrato

Im Gegensatz zum Alto Monferrato präsentiert sich das Basso Monferrato zwischen der Stadt Alessandria, Asti und dem Po als eine Landschaft mit sanfteren Hügeln, kleinen Wäldern und vielen hübschen Weingärten.

Man erreicht das Basso Monferrato am besten von der Hauptstadt Turin aus. Im Norden wird das Gebiet vom Po begrenzt, im Süden von der Stadt Asti, im Westen entfernt von Turin und im Osten durch die Stadt Casale Monferrato. Die Gegend des Basso Monferrato ist ihrerseits reich an Burgen, Abteien, Dörfern und vielen reizvollen romanischen Kirchen – allen voran der bekannten Kirche Santa Maria di Vezzolano.

Aus der Luft betrachtet sieht das Basso Monferrato, besonders im Herbst, wie ein bunter Flickenteppich aus, der sich mit grünen, gelben und braunen Feldern über die Landschaft ausbreitet.

Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen dem Alto Monferrato und dem Basso Monferrato besteht auch darin, dass die Hügelketten im Basso Monferrato nur eine Höhe von etwa 500 m erreichen, während sie im Alto Monferrato deutlich höher ausfallen: dort können sie bis über 800 m hoch sein.

Die Adjektive basso und alto deuten dabei auf die Höhe der Berge, nicht auf die geographische Lage der Gebiete hin. Insgesamt wird im Basso Monferrato auch weniger Weinbau betrieben, es gilt zudem als eine der attraktivsten Kulturlandschaften der gesamten Region Piemonte. Auf vielen Hügelkuppen finden sich romanische Dorfkirchen, oft die einzigen architektonischen Relikte, die nach der Zerstörung des ganzen Landes übrig geblieben waren oder dort, als Anfang einer Neubesiedlung, wieder errichtet worden sind. Eine Fahrt über Land von Kirche zu Kirche, Kloster zu Kloster oder Schloss zu Schloss gehört gehört daher zu einem der schönsten Programmpunkte bei einer Reise durch das Monferrato.